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MV Marl Brassert

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Training :

Montag 17.00 - 18.00 Uhr Fun

             18.15 - 19.15 Uhr Turnier

 Obedience

Obedience bedeutet übersetzt „Gehorsam“.

 

Aber eigentlich ist es mehr als das. Es erfordert ein gut eingespieltes Team aus Mensch und Hund, damit die zu absolvierenden Übungen auch harmonisch aussehen. Dies erreicht man aber nicht durch Drill, im Gegenteil, unter Stress können Hunde nicht lernen. Nur ein motivierter Hund arbeitet freudig mit, was man dann auch im Ergebnis sieht.

 

Generell ist Obedience für alle Hunde geeignet, da die Richter auf Alter und Rasse Rücksicht nehmen sollen. Es kommt auf ein genaues und sauberes Ausführen der jeweiligen Übungen an, deshalb werden an Mensch und Hund keine großen körperlichen Anforderungen gestellt. Dafür wird aber ein gewisses Maß an Konzentration abverlangt.

 

Mit diesem Sachverhalt vertraut, unterteilt unser Ausbilderteam die Übungsabschnitte, bezogen auf die Fähigkeiten des jeweiligen Mensch-Hunde-Gespanns, in für das  Team gut zu erlernende Teilsegmente. Der jeweilige Part wird so geübt, bis er sicher, auch unter Ablenkung, beherrscht wird. Nach und nach werden die Einzelabschnitte der Übungen in dieser Form erarbeitet und anschließend zur Gesamtübung zusammengefasst.

Dann wird in Ruhe solange geübt bis das Winnerteam den kompletten Prüfungsstoff sicher beherrscht und  ihn auf einer Prüfung oder in einem Wettkampf entsprechend gekonnt präsentieren kann.

 

Grundvoraussetzung ist aber auch hier, dass man vorher mit seinem Hund die Begleithundeprüfung abgelegt hat.

Diese Begleithundeprüfung kann bei uns im Verein abgelegt werden!

Unser Ausbildungsteam vermittelt den angehenden Hundesportlern die dazu benötigten Kenntnisse und führt sie sicher durch diese erste wichtige Prüfung!

 

Bei offenen Obedience-Wettbewerben kann jeder ohne Berücksichtigung der Größe, Rasse oder Abstammung des Hundes teilnehmen. Man fängt zuerst in der Beginner-Klasse an.

In dieser Klasse wird besonderes Augenmerk auf die Sozialverträglichkeit und Wesensfestigkeit der Hunde gelegt.

Was sich in den Übungen „Verhalten gegenüber anderen Hunden“ „Stehen und Betasten“ und „Liegen in einer Hundegruppe“ zeigt.

 

Laut Prüfungsordnung sind die entsprechenden Übungen nach Anweisungen des Ringstewards zu zeigen. Der Leistungsrichter ist immer mit dabei und bewertet das Gezeigte mit Punkten (0-10 jeweils in ½-Punkte Schritten). Diese werden mit dem Koeffizienten für diese Übung multipliziert.

 

Erreicht man ein „vorzüglich“, darf man in der nächsthöheren Klasse starten.

 

Als kleines Beispiel hier die Übungen der Beginner-Klasse:

 

  • Verhalten gegenüber anderen Hunden (Koeffizient 4)
  • Stehen und Betasten (3)
  • 2 Minuten Liegen in einer Gruppe mit   Sichtkontakt (3)
  • Freifolge (3)
  • Sitz oder Platz aus der Bewegung (2)
  • Voraussenden in ein Quadrat (3)
  • Abrufen (3)
  • Apport auf ebener Erde (3)
  • Kontrolle auf Distanz (3)
  • Um einen Pylonen schicken (3)
  • Gesamteindruck (2)                                             

 

  • 80 %    vorzüglich     256 – 320,0
  • 70 %    sehr gut        224 – 255,5
  • 60 %    gut                192 – 223,5

 

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